Freilichtmuseum in Hagen - Goldschmiedehaus


 

 

Goldschmiedehaus im Freilichtmuseum Hagen

 

 

In der I. Etage werden wechselnde Ausstellungen gezeigt, es ist eine schöne geräumige Fläche entstanden, nachdem das Fachwerk bei der letzten Renovierung freigelegt wurde. In Zusammenarbeit mit der Juwelier-, Gold- und Silberschmiedeinnung Dortmund wurden die Exponate für eine Dauerausstellung zusammengestellt. Darüber hinaus werden immer wieder wechselnde Ausstellungen gemeinsam gestaltet.

 

Öffnungszeiten:  25.3. - 31. Oktober, täglich ab 9 Uhr, außer montags 

  zusätzlich an allen Feiertagen (während der Saison) geöffnet

  Einlass bis 17 Uhr, Häuserbesichtigung bis 17.30 Uhr, sonntags bis 18 Uhr

Adresse: LWL-Freilichtmuseum Hagen
              Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
              Mäckingerbach
              58091 Hagen
              Tel.: 02331 7807-0  Fax: 02331 7807-120

              Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  

  Internet: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-Freilichtmuseum_Hagen

 

Hier eine Aufzählung der schon stattgefundenen Ausstellungen

 

2016 "Ringe reden !?" Wettbewerb "Junger Cellini"
ausgeschrieben vom Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V.

Der Ring am Finger - seit Jahrtausenden schmückt sich der Mensch mit ihm. Ein Ring ist ein ganz besonderes Schmuckstück, das nicht nur die Hand seines Trägers ziert, sondern häufig dem Betrachter auch auf dem kürzesten Weg ganz bestimmte Informationen senden soll, nicht nur über den Personenstand informieren Ringe, denken Sie auch an die Symbolkraft des Fischerringes der Päpste, an die Botschaften eines Wappenringes, eines Siegelringes, eines College- oder Ordensringes, ja, auch eines Giftringes in der Renaissance. Und wer kennt sie nicht, die sagenumwobenen, zauberkräftigen Ringe aus "Herr der Ringe"?

2015  „Dick + Dünn. Schmuck aus Silber“
Aktuelles Handwerk standt ab dem 28. Juni im Goldschmiedehaus im Mittelpunkt. Dort sind die Ergebnisse des Lehrlingswettbewerbs Nordrhein-Westfalen 2015 zu sehen, der unter dem Thema „Dick + Dünn. Schmuck aus Silber“ stand. Der Wettbewerb wurde vom Förderverein der Essener Fachklassen für Gold- und Silberschmiede am Berufskolleg der Stadt Essen ausgeschrieben.

2014 „Mythos Mokka. Kleine Löffel aus einer Privatsammlung“
Zu sehen gab es in der Ausstellung handgemachte, kostbare Einzelstücke, schwersilberne Manufakturprodukte aber auch preiswerte „Neusilber“-Löffel aus der Massenproduktion. Stilentwicklungen vom Historismus über den Jugendstil, das strenge Art Deco bis zum zweckbestimmten Bauhausstil oder die Stromlinienform der 50er Jahre sind bei den kleinen Besteckteile zu erkennen. Bernd Kirchbrücher hat seine Bestecksammlung der besonderen Art beigesteuert. Der Sammler aus Schwerte besitzt an die 600 Mokka-Löffel – eine exquisite Auswahl von 150 Exemplaren wird nun im Freilichtmuseum präsentiert. „An Mokkalöffeln lässt sich der Wandel des Designs vom letzten Viertel des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart plastisch nachvollziehen“, erläutert Kirchbrücher.

Junger Cellini 2013 "Lebensträume"
Hier im Freilichtmuseum fand die Eröffnungsausstellung mit 98 Wettbewerbsstücken statt. In der Museumsgaststätte wurden die Sieger geehrt. Die Ausrichtet wurde vom Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede Silberschmiede und Juweliere durchgeführt.


2012 Übung macht die Meisterin -7 Goldschmiedinnen - 7 Wege
In dieser Ausstellung wurden Ihre Meisterstücke gezeigt. Die Goldschmiedemeisterinnen beschrieben ihren individuellen Weg zur Meisterprüfung und berichteten, warum Übung den Meister macht. Die Ausstellung wurde von der Fachschule für Gestaltung, am Berufskolleg Essen-Ost aufgebaut.


Junger Cellini 2011 "Coole Männer"
Ein Wettbewerb des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede Silberschmiede und Juweliere. Unter Mitwirkung der Gold- und Silberschmiede Innung Dortmund wurden hier 100 Schmuckstücke gezeigt

 

50 Meisterstücke - 50 Jahre Goldschmiedekunst

25. Juli bis 15. September 2010 

Das Meisterstück hat in vielen Handwerksberufen noch heute eine hohe Bedeutung. Aus Anlass seines 50. Geburtstages wollte das LWL-Freilichtmuseum Hagen wissen, wie sich die Meisterstücke im Goldschmiedehandwerk in den letzten 50 Jahren entwickelt haben. Gemeinsam mit der Juwelier-, Gold und Silberschmiede-Innung für den Handwerkskammerbezirk Dortmund und dem Berufskolleg Ost der Stadt Essen entwickelte das LWL-Freilichtmuseum Hagen einen Aufruf, der an die Goldschmiedemeisterinnen und -meister in Nordrhein-Westfalen ging.

 

Aus den vielen Einsendungen wurde für jeden Jahrgang ein charakteristisches Objekt ausgewählt. Entstanden ist ein faszinierender Rückblick auf 50 Jahre Goldschmiedekunst und damit auf 50 Jahre Handwerksgeschichte in Nordrhein-Westfalen. Diese Art von Ausstellung ist bisher einmalig in Deutschland. Sie lädt zu einer ganz besonderen Zeitreise ein.

 

Schmuck ist bunt – Opal im Schmuck

02.08. bis 30.08.2009

Ausstellung der Wettbewerbsstücke „ Junge Cellini 2009“. Ein Wettbewerb des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede Silberschmiede und Juweliere. Unter Mitwirkung der Gold- und Silberschmiede Innung Dortmund wurden hier 145 Schmuckstücke in Silber mit Opalen von jungen Auszubildenden Goldschmieden aus Deutschland, Polen und Österreich gezeigt. Das Bundesland Nordrhein Westfalen stellte ein Drittel der Wettbewerbsstücke.

 

Gedanken in Bernstein

25.06. bis 06.07.2008

Ausstellung der Wettbewerbsstücke „ Junge Cellini 2007“. Ein Wettbewerb des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede Silberschmiede und Juweliere. Unter Mitwirkung der Gold- und Silberschmiede Innung Dortmund wurden hier 100 Schmuckstücke in Silber mit verwendeten Bernsteinstücken von den jungen Auszubildenden Goldschmieden gezeigt.  

 

Edel und gut
09.09. bis 31.10.2007
Kabinettausstellung zur Frage: Was ist „gute“ Schmuckgestaltung? Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, auch ist die Vorstellung davon, was „schön“ ist, in jeder Zeitepoche anders. Daher stellt sich die Frage: Gibt es handwerkliche und gestalterische Gesichtspunkte, durch die die Qualität eines Schmuckstücks beurteilt werden kann? In Kooperation mit den Goldschmiedefachschulen in Essen, Hanau und Pforzheim zeigte die Ausstellung anhand ausgesuchter Exponate, was ein „gutes“ Schmuckstück ausmacht.

 

Diamonds are a girls best friend
17.07. bis 31.10.2005
Ausstellung rund um die (Kultur-)Geschichte, die Mythen, die Merkmale und die Verarbeitung von Edelsteinen wie Diamanten, Smaragden und Rubinen von Achat und Quarz.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Moderne Ausbildung in einem alten Handwerk
26.09. bis 31.10.2004
Kabinettausstellung zur Goldschmiedeausbildung in Geschichte und Gegenwart.

Wie Träume gemacht werden. Die Goldschmiedetechniken
13.06. bis 31.07.2004
Kabinettausstellung zu den Techniken und der Jahrtausende alten Geschichte des Goldschmiedehandwerks, das auch in Westfalen Fuß fasste.

 

Neueröffnung nach vollständiger Renovierung

6. April 2003
Anfang der 70 Jahre wurde von dem Museum eine Goldschmiedewerkstatt in einem Gebäude im oberen Museumsbereich eingerichtet. Nach der kompletten Sanierung des Goldschmiedehauses, sind jetzt eine Goldschmiede, eine Uhrmacherei und eine Optikerwerkstatt zu sehen. Die Goldschmiedewerkstatt ist funktionsfähig eingerichtet.

Im Obergeschoß wurde das Fachwerk freigelegt um so eine Ausstellungsfläche für wechselnde Ausstellungen zu erhalten.